Entschleunigung

Maik Endener am 31. Juli 2009

In der hektischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts kommt es oft vor, dass wir erwarten, dass alles immer sofort passiert. Tatsächlich führt diese Einstellung dazu , dass wir uns mit Aufgaben überlasten und weniger erreichen als möglich wäre.

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Maik Endener am 22. April 2009

Der Lebensstil in den westlichen Industriegesellschaften entwickelt sich immer mehr zu einer beschleunigten Gesellschaft. Zahlreiche Menschen leiden unter Stresssymptomen, selbst Schulkinder leiden heute bereits unter zunehmendem Zeitdruck. Wir haben kaum noch Zeit, um Qualität in unser Leben zu bringen.

Convenience-Produkte und Fast-Food haben Hochkonjunktur. Den Menschen wird am Arbeitsplatz zunehmend größere Leistung in gleicher Zeit abverlangt. Diese Streben nach Effizienz, die Steigerung der Anforderungen an den Menschen wird begleitet von immer höheren Ansprüchen an unser Privatleben. Auch hier geraten wir leicht in Freizeit-Stress.

Diese hohe Geschwindigkeit führt auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die mit einem Infarkt, Depressionen oder dem Burnout-Syndrom enden können. Erst dann merken Betroffene, welchen Raubbau sie mit Ihren körperlichen Ressourcen getrieben haben und beginnen das Leben bewusster zu gestalten.

Weshalb muss es erst soweit kommen, dass der Körper oder die Psyche einen unmissverständliches Signal geben? Die Einsicht, dass wir das Tempo unseres Lebens selbst bestimmen können und dieses nicht dem Sekundenzeiger unterwerfen sollten, können wir schon vorher in unserem Leben verwirklichen.

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