“Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.”
Epikur von Samos
Griechischer Philosoph
Worin finden Sie Zufriedenheit? In dem 4. Fernseher, dem 5. Auto, der 28. Bratwurst? Häufig streben wir nach mehr materiellem Wohlstand, doch ist das Glück darin nicht zu finden.
In der Mikroökonomie, einem Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre, spricht man vom ersten “Gossenschen Gesetz” (Sättigungsgesetz). Das Gesetz besagt, dass der Konsum eines Gutes mit ansteigender Menge einen immer geringeren Grenznutzen (Zusatznutzen) stiftet. Das erste Bier am Abend ist ein Genuss, das zweite schmeckt auch noch sehr gut, doch bei steigender Menge wird der Genuss deutlich abnehmen, bis er sich sogar bei zu großer Menge ins Negative wandelt. Ebenso ist das mit den Bratwürsten oder jedem anderen Gut.
Wo liegen Ihre persönlichen Sättigungsgrenzen für Auto, Haus und Hobby? Je geringer die eigenen Ansprüche sind, desto leichter ist es, den SOLL-Zustand (also die eigenen Wünsche) und den IST-Zustand (die Realität der Wunscherfüllung) in eine Balance zu bringen. So kann sich Glück einstellen. Weniger ist oftmals mehr.
